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Ein
Rundgang durch die Spandauer Vorstadt -
der Szenekiez aus der Perspektive der AnwohnerInnen mit und ohne
Behinderung
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| Krausnickstraße |
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Große Hamburger Straße |
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Oranienburger Straße |
Auf Initiative von per pedes
e.V., des Frauenbeirates für Stadtplanung im Bezirk Mitte und
des Behindertenbeirates Mitte trafen sich mehr als 30 Personen zum
gemeinsamen Rundgang durch die Spandauer Vorstadt.
Unter ihnen Stadträte, MitarbeiterInnen des Straßen-
und Grünflächenamtes, des Ordnungsamtes, des Stadtplanungsamtes
und der Polizei, Mitglieder der BVV Mitte sowie der Betroffenenvertretung
Spandauer Vorstadt und die örtliche Presse.
Ziel war, gemeinsam die Nutzungskonflikte im öffentlichen Straßenraum
zwischen FußgängerInnen, RadfahrerInnen und behinderten
Menschen auf der einen und der örtlichen Gastronomie auf der
anderen Seite aufzuzeigen und für die Zukunft Lösungsansätze
zur Konfliktminimierung zwischen den unterschiedlichen NutzerInneninteressen
zu diskutieren.
Im Anschluss an den Rundgang erarbeiteten die Organisatoren eine
detaillierte Aufstellung der Problempunkte sowie einen umfangreichen
Forderungskatalog zur Beseitigung dieser Probleme. Um diesen Forderungen
Nachdruck zu verleihen, luden die Organisatoren erneut in die Spandauer
Vorstadt ein:
Im Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße diskutierten
wir gemeinsam mit VertreternInnen aus der Politik und der Verwaltung
unsere Vorschläge für eine praktikable Handhabung zur
Genehmigung und Begrenzung der Straßenmöblierung.
Herr Gothe, Stadtrat für Stadtentwicklung Berlin-Mitte, aber
auch Herrn Davids, Bezirksvorsteher der BVV Mitte, setzen eher auf
eine freiwillige Selbstverpflichtung der Gastronomie zur Kontrolle
und Begrenzung der Bestuhlung als auf verbindliche Kriterienkataloge
und Sanktionen.
Die Veranstaltenden wie auch die anwesenden BewohnerInnen und Betroffenen
halten nur eine klare Absprache zwischen Gastronomie und Bezirksamt,
in der Rechte, Verpflichtungen und auch Konsequenzen bei Verstoß
eingeschlossen sind, für sinn- und wirkungsvoll, um die Verkehrssituation
für FußgängerInnen und Behinderte nachhaltig zu
verbessern.
Nach der jahrelangen Erfahrung in der Spandauer Vorstadt hoffen
die Veranstaltenden nicht mehr auf eine Selbstbindung der Gastronomie,
sondern erwarten vom Bezirksamt ein verbindlich regelndes Vorgehen.
Die Veranstaltenden sind davon überzeugt, dass eine Markierung
der Möblierungsfläche (wie mit Sprühfarbe o.a.) die
Selbstkontrolle von Gästen unterstützt. Ein erneuter Versuch
scheint hier daher angezeigt, zumal es in anderen hoch frequentierten
Bereichen in Berlin, wie am Helmholtzplatz, mit der Markierung Erfolge
gibt.
Ein Kriterienkatalog für die Genehmigung von Straßenmöblierung
soll in Verantwortung von Herrn StR Gothe erstellt werden. Ziel
ist ein überschaubarer, klar formulierter Handlungsrahmen für
die Genehmigung, in dem die AnsprechpartnerInnen des Bezirksamtes
benannt sind.
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| Auguststraße |
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Oranienburger
Straße |
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| Rosenthaler
Straße |
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Auguststraße |
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Tucholskystraße |
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| Oranienburger
Straße |
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Oranienburger
Straße |
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Fotos: N. Safi-Schöppe |
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per pedes e.V.
Fußgänger- und Umweltschutz
in Berlin und Brandenburg |
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