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Arbeitskreis
Mobilitätserziehung
Im Berliner
Arbeitskreis
Mobilitätserziehung haben sich
Verkehrs- und Umweltverbände zusammengeschlossen, um ihre Aktivitäten
im Rahmen von Mobilitätserziehung zu bündeln und zu koordinieren.
Vertreten sind auch der ADFC, der BUND, FUSS e.V. sowie der VCD.
Der Arbeitskreis setzt sich dafür ein, Mobilitätserziehung
dauerhaft in Berliner Schulen und Kitas zu verankern.
Mehr
als Verkehrserziehung
Verkehrserziehung zielt darauf, durch Training
von richtigem Verhalten im öffentlichen Straßenverkehr
das Sicherheits- und Regelverhalten von Kindern im Straßenverkehr
zu fördern.
Mobilitätserziehung zielt darüber hinaus auf ein umfassendes
Verständnis des komplexen Problembereichs Verkehr. Mobilität
wird als menschliches Grundbedürfnis anerkannt. Fortbewegung
in allen Lebensbereichen soll kritisch thematisiert werden, die
Folgen des wachsenden Verkehrsaufkommens für Gesellschaft und
Umwelt sollen ebenso untersucht werden wie deren Ursachen. Mobilitätserziehung
vermittelt Kindern Wissen, bezieht sie aber auch ein in Planungsprozesse
von Stadt- und Verkehrsplanungen.
Umfassende
Ziele von Mobilitätserziehung
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Erkenntnisse über
gesellschaftliche und räumliche Zusammenhänge von
Mobilität |
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Erkenntnisse über
ökologische Zusammenhänge und Folgen von Mobilität |
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Erkenntnisse über
den Zusammenhang von Mobilität und Gesundheit |
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Erkenntnisse über
den Einfluss verschiedener Mobilitätsformen auf die kindliche
Entwicklung – der Motorik,
der räumlichen Orientierungsfähigkeit, der Wahrnehmung,
der Kreativität |
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Erkenntnisse über
den Zusammenhang zwischen Bewegungsmangel und Lernfähigkeit
und Aufmerksamkeit |
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Wis sen
über verschiedene Mobilitätsformen, Befähigung
zur kritischen und bedarfsorientierten Auswahl |
Der Weg ist das
Ziel
Der Arbeitskreis Mobilitätserziehung beteiligt
sich regelmäßig am bundesweiten Tag "Zu Fuß
zur Schule und zum Kindergarten" am 22. September – mit
Aktionen an Berliner Schulen:
In 2006 organisierten Mitglieder von per pedes e. V. gemeinsam mit
Mitgliedern des VCD
Berlin einen spielerischen, spannenden und lehrreichen Vormittag
an der Rothenburg-Grundschule in Steglitz.
Die 24 Schüler einer 4. Klasse konnten hierbei 4 „Stationen“
durchlaufen:
| 1. |
Visualisierung des „toten Winkels“
eines LKWs |
| 2. |
Fahrradparcours - Geschicklichkeitstraining |
| 3. |
Visualisierung der Anhaltewege von Autos
mit Stoffbahnen bei Tempo 30 km/h und 50 km/h |
| 4. |
Platzbedarf von Autos - Ausmessen eines
Autos, Aufmalen mit Kreide eines Busses und Gespräche darüber |
Morgens vor 8:00 Uhr verteilten wir an die Kinder, die zu Fuß
zur Schule kamen, Aufkleber "Ohne Auto zur Schule". Eltern,
die Ihr Kind mit dem Auto zur Schule brachten, erhielten Informationsblätter,
auch um sie zu motivieren, den Schulweg laufend oder mit dem Fahrrad
zu erleben.
Fotos: N. Safi-Schöppe |
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per pedes e.V.
Fußgänger- und Umweltschutz
in Berlin und Brandenburg |
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